


In Donaueschingen waren wir gleich mehrmals. Eigentlich wollten wir ins Museum. Am ersten Tag haben wir nur gesehen, dass es an diesem Tag geschlossen hat. Leider auch an den folgenden Tagen. Also kamen wir wieder und wieder – und haben dafür den Rest der Stadt umso besser kennengelernt.
Allen voran die Donauquelle. Eine geschwungene Treppe führt hinunter zu einem runden Becken mit klarem, türkisgrünem Wasser, darüber die Figurengruppe, auf der Brüstung das Wort „Donauquelle“. Hier beginnt sie also, die Donau, die dann quer durch Europa bis ins Schwarze Meer fließt. Das läutert und macht einen klein: zu sehen, wie klein etwas beginnt und wie groß es werden kann.
Und dann die vielen katholischen Sehenswürdigkeiten, die Kirchen, Figuren und Kreuze. Für mich waren das schöne Erinnerungen an meine Kindheit. Dazu eine helle Rundkirche mit Kuppel, Emporen und einem Fenster aus lauter kleinen Glasrechtecken, ganz ruhig, ganz weiß. Ein Museum haben wir am Ende nicht gesehen. Vermisst haben wir es trotzdem kaum.








