


Ende August waren wir wieder in Gundamsried unterwegs – zu Fuß, ohne Ziel, einfach die Feldwege entlang. Es wurde quasi eine Begehung meiner alten Heimat.
Der Hopfen stand kurz vor der Ernte, die grünen Wände rankten bis an die Drähte, und zwischen den Reihen fiel das Licht in schmalen Streifen auf den Boden. Am Wegrand standen die Wegkreuze, manche mit kleinem Dach, eines direkt am Maisfeld, eines im Gegenlicht der tiefen Sonne. Ich habe sie fast alle fotografiert. Jedes steht an seinem Platz, als hätte es dort schon immer gestanden – und das hat es ja auch.
Über dem Mais schwebte ein Heißluftballon, auf dem Feldweg liefen unsere langen Schatten voraus. Mehr passiert nicht auf so einem Spaziergang. Aber genau das ist es, was mich erdet: Hopfen, Kreuz und Feldweg. Dahoam eben.










