


Milano Marittima war anders als unsere sonstigen Italienurlaube. Gebucht hatten wir lange vorher, angereist sind wir dann erst ein paar Tage später als geplant. Und es wurde ein eher hotellastiger Urlaub: lange Spaziergänge über die Promenaden, Vollpension mit hervorragendem Essen, ein ganz toller Service – und der Papeete Beach, für uns der beste Beachclub an der Adriaküste.
Einen Tag sind wir mit dem Zug nach Bologna gefahren und haben dort eine Genusstour gemacht. Mortadella, Tortellini, Ragù – und dazu die lustigen Streitereien darüber, was denn nun das Originalrezept ist und was nicht. In Bologna nimmt man das sehr ernst, und gerade deshalb macht es so viel Spaß, zuzuhören.
Spannend fand ich auch die Portici, die überdachten Laubengänge, die sich kilometerlang durch die Stadt ziehen. Sie entstanden einst als Wohnraumerweiterung: Die oberen Stockwerke wurden über die Straße gebaut, und darunter blieb ein geschützter Weg. Heute läuft man dort trocken und im Schatten von Café zu Café. Zurück am Meer dann wieder Strand, Sonnenuntergang und ein Spritz. Dolce vita, diesmal mit Vollpension.










