


Wieder Cortona, wieder mit Freunden, wieder dieser Blick über die Hügel bis in den Sonnenuntergang. Unsere Hausherrin konnte diesmal nicht für uns kochen – das war schade, aber verhungert sind wir nicht. Im Gegenteil: Wir haben in Cortona und rundherum sehr gut gegessen.
Ein Ausflug führte uns an den Lago Trasimeno, wo gerade ein kleines Fest mit alten Autos stattfand – Chrom, Lack und Dorffeststimmung am Ufer. Und diesmal durften wir sogar mit der Fähre fahren. Vor drei Jahren hatten wir nämlich die Masken im Auto vergessen und mussten zusehen, wie das Boot ohne uns ablegte.
Ein Höhepunkt war das Weingut Baracchi mit einer Weinprobe: sehr mondän, mit einem Keller, in dem der Spumante in langen Reihen reift, und einem tollen Gespräch mit unserem Gastgeber, der uns die Geschichte des Hauses erzählt hat. Ganz anders und doch genauso eindrucksvoll war das Eremo Le Celle unterhalb von Cortona, eine Einsiedelei, die in den Fels und an den Bach gebaut ist. Dort wird es von ganz allein still.














