


Wir haben die Nichte meines Mannes in Ulm besucht und uns von ihr durch die Stadt führen lassen. Und Ulm hat uns wirklich beeindruckt.
Allen voran das Münster mit dem höchsten Kirchturm der Welt: innen ein schier endloses Kirchenschiff, Glasfenster in leuchtendem Rot und Blau und ein Chorgestühl, dessen geschnitzte Figuren einen streng anschauen. Draußen dann das Rathaus mit seinen Malereien, das Fischerviertel mit Fachwerk und Wasserläufen und das Schiefe Haus, das sich seit Jahrhunderten über die Blau beugt.
Ganz anders die Neue Synagoge am Weinhof: ein heller Kubus, durchbrochen von Fenstern in Form von Davidsternen – eine starke, moderne Architektur. Die Umgebung wirkte allerdings fast ein wenig beängstigend. Viele Absperrungen, viele Kameras, alles beinahe militärisch. Ein Anblick, der nachdenklich macht.
Fazit: Ulm ist toll und interessant – und mit einer ortskundigen Führerin an der Seite gleich doppelt so schön.








