


Sommer 2020: Wir hatten Urlaub gebucht und uns gedacht, wir machen von Hamburg aus eine Übernachtung auf Helgoland. Die Hinfahrt mit dem Katamaran war wegen der Abstandsregeln angenehm leer, fast einsam. Wir haben uns gefragt, wie viele Menschen hier wohl sonst an Bord sind.
Spannend wurde es, als die Tagesgäste abreisten. Die Insel leert sich plötzlich, und es kehrt Ruhe ein. Abends über die kleine Insel zu laufen, vorbei an den roten Felsen, den Basstölpeln und den Schafen auf dem Oberland, dort zu essen und ein wenig James Krüss nachzueifern – das war magisch. Und auf der Düne nebenan lagen die Robben am Strand.
Zurück wollten wir eigentlich am nächsten Vormittag. Dass das so natürlich nicht geht, hatten wir etwas verpeilt – das Schiff fährt erst nachmittags. Also haben wir einfach noch eine Nacht in Hamburg drangehängt.
Und Hamburg hat sich gelohnt, vor allem wegen der Bars. Corona war leider eine gute Schulbank für Alkohol und Cocktails – unser Wissen und unser Talent haben sich in dieser Zeit ganz schön erweitert. In der Boilerman Bar saßen wir am Tresen und verbrachten einen wunderbaren Abend mit tollen Gespräch mit dem Barkeeper. Dazu Elbphilharmonie, Hafenlichter und natürlich ein Abstecher ins Miniatur Wunderland.










