


Manche Konzerte sind besonders, weil die Band besonders ist. Dieses war es auch, weil es direkt vor unserer Haustür stattfand: Glashaus im Markgrafensaal – bei uns im lieblichen Schwabach.
Ich gebe zu, ich wusste vorher nicht so recht wie der Abend wohl werden wird. Die Musik von Glashaus begleitet mich seit Jahrzehnten und Moses Pelhams Texte finde ich gehen an die Seele. Ein Soul-Konzert im Stadtsaal, mit Cello und Flügel? Genau das ist ja der Reiz: über den eigenen Schatten springen und hingehen, wenn man nicht weiß, wie es wird.
Es wurde wunderbar. Die Bühne verwandelte sich mit jedem Song – mal tiefblau, mal grün, mal warmes Gold, und darüber immer das leuchtende Quadrat, das Glashaus-Fenster. Moses Pelham war energiegeladen. Cassandra Steen war der Hammer, diese Stimme füllt jeden Saal, auch einen in Schwabach.
Danke für jedes erklungene Wort, jede durchdringende Melodie und die Achterbahn der Gefühle die wir Dank dieser unvergleichlichen Mischung erleben durften.





